Die Premium-Presse für meine Küche


Warum ich hier gleich sehr oft von einer “Premium-Presse” schreiben werde liegt ganz allein am folgenden Punkt: Diesen Begriff der “Premium Presse” hat mein geschätzter  und langjähriger Twitter-Blog-Freund Pepilog geprägt, der so seine Erfahrungen mit der Premiumpresse hat. Ich bin mir sicher, dass diese Bezeichnung in einem anderen Zusammenhang genutzt wurde, aber wieso sollte nicht auch eine Premiumpresse in der Küche zu finden sein.

Ich veranstalte je gerade einen öffentlichen Einkauf für meine neue Küche. Zur Ausstattung einer Küche gehören natürlich auch Pressen der verschiedensten Anwendungsgebiete: Zitruspresse, Saftpresse, Orangenpresse, Knoblauchpresse etc. Warum sollten es nicht Premium-Pressen sein. Oder je eine Premium-Presse für jeden einzelnen Anwendungsfall. Es geht ja gar nicht wenn ich Zitronen in einer schnöden Plastikpresse auspresse und anschließend für den Knoblauch oder die Orangen zu einer Premium-Presse greife.

Lassen Sie mich mal einen gepressten Blick in die Pressewelt werfen, einen Premiumblick. Oder heißt es dann einen Premium-Presse-Blick? Egal. Bevor ich jetzt noch weiteren Nonsense zusammenschustere möchte ich ein, zwei oder mehr Beispiele für Premiumpressen im Sinne meiner Empfindungen vorstellen.

Die Premium-Zitrus-Presse

Ich könnte mich für die stylische Zitruspresse von WATOS entscheiden. Das Ding sieht wie ein billig Plastikteil aus. Man kann damit Zitrusfrüchte pressen. Die WATOS-Zitruspresse in Premium-Qualität ringt den Zitronen auch noch die letzte Unze Saft ab. Zitronen erzittern beim Anblick dieser Premium-Presse. Bei der Analyse dieser Pressvorrichtung fällt mir eigentlich kein einziger Schwachpunkt auf. Bei einer Zitronenpresse sollte die Pressenfarbe “gelb” sein. Und das ist sie auch. Wahnsinn.

Ich kann damit auch tierisch angeben wenn Besuch kommt: “Und das da ist eine Zitruspresse, die mehr kostet als fast alles andere hier zusammen.” Das klingt doch, oder? Dummerweise bin ich kein Angeber.

Die Knoblauch-Premium-Presse

Schauen wir uns mal bei den Knoblauchpressen um und suchen unsere meine Premium-Presse. Ich finde die Knoblauchpresse von Rösle macht schon was her.
“Mit der Knoblauchpresse lassen sich selbst ungeschälte Knoblauchzehen einfach pressen. Aufgrund der Kniehebelmechanik ist nur ein geringer Kraftaufwand erforderlich. Leichte Reinigung unter fließendem Wasser durch ausklappbares Sieb.”
So stehts bei Amazon. Mich verblüfft die “Kniehebeltechnik” etwas. Ich habe mein Problem damit mir vorzustellen, wie ich die mit einer Knoblauchzehe geladene Knoblauch-Premium-Presse über’s Knie lege und … presse. Vielleicht muss ich die Knoblauchpresse auch mit der Kniekehle bedienen? ;)

Einen Vorteil hat diese Premiumpresse: das ausklappbare Sieb. Das läßt den Reinigungsvorgang nach erfolgreicher Pressung recht leicht erscheinen. Pluspunkt.

Brauche ich wohl noch eine Saftpresse, oder wie man heuzutage sagt: einen Entsafter.

Die Premium-Saftpresse

Eine Saftpresse gehört einfach in den Haushalt. Das ist meine feste Meinung. Eine Premium-Presse für Obstsäfte. Nur vom Feinsten bitte.

Im Premium-Segment kommt da eigentlich nur er Angel Juicer in Frage. Sieht fast aus wie ein Entsafter. Erinnert mich ein wenig an einen Außenbordmotor. Ist aber die Premium-Obstpresse unter den Entsaftern. “Angel Juicer” klingt natürlich anders. Himmlischer, oder?

Egal. Ich stehe auch auf frische Säfte. (ansonsten stehe ich gern auf meinen Beinen!) Am liebsten mag ich es wenn wir Äpfel und Karotten über den Entsafter vaporisieren und den schnöden Früchten ihren leckeren Saft entlocken. Diese Dinger – Obstpressen oder Entsafter  – haben  nur einen ziemlichen Nachteil: sie versiffen in atemberaubenden Tempo. Gerade nach einer Premiumpress-Orgie sind die Berge an Biomüll enorm. Da muss der Entsafter leicht zu reinigen sein. Das ist leider bei diesem Exemplar wohl nicht der Fall, wie man den Kundenmeinungen auf Amazon entnehmen kann. Aber hey – so ein Premium-Entsafter-Erlebnis macht das locker wieder wett.

Sodele … das soll es nun mal zum Thema “Premium Presse” gewesen sein. Ich muss diesen Artikel abschließen, um noch rechtzeitig den Einsendeschluss beim pepilog einzuhalten.

Auch wenn ich nun Hals über Kopf dieses Posting schließe, hoffe ich doch, dass ich meine Meinung zum Thema “Premium-Presse” deutlich machen konnte. Nur eines weiß ich auch nach nun 600 Wörtern nicht: schreibt man das nun “Premium Presse” oder “Premium-Presse” oder “Premiumpresse” … Ich glaube aber, dass dies nun ziemlich egal ist.


2 Kommentare zu „Die Premium-Presse für meine Küche“

  1. Jörg der Schnellkochtopfkoch

    Dieser Artikel entstand mal nach einem Aufruf via Twitter zum Theme “Premiumpresse”. :-) War ein einfacher Wettbewerb um zu schauen wie man da bei Google landet.

    Normalerweise schneide ich selbst Knoblauch immer mit einem Gemüsemesser in kleinste Würfelchen. Habe ich bei meinem Vater abgeschaut und irgendwann in mein Repertoire übernommen. Klar – mit dem Schneider gehts schneller und geruchloser (für die Hände), doch ich liebe es, dies in “Handarbeit” zu erledigen. :-)

  2. Knoblauch pressen?!? – Klares nein!
    Warum dem köstlichen Knoblauch so etwas furchtbares antun? Mein personlicher Premium-Artikel zum Knoblauch zerlegen ist der Genius Knoblauchschneider
    Man dreht ihn wie eine Mühle und unten kommen feinste Knoblauchwürfelchen heraus. Der Knoblauch wird absolut restlos verarbeitet. Man kann ihn auch mit einem Deckelchen unten verschließen und zum “Nachwürzen” auf den Tisch stellen, für Knoblauch-Fans. Frischer geht’s nicht.

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