Schneidebrett aus Holz

Schneidebrett aus Holz

Ich möchte dir ein wenig was über mein Schneidebrett aus Holz erzählen, bzw. ganz allgemein über Holz-Schneidebretter.

Messer und Holz – das passt seit Urzeiten zusammen. Die Messerschneide des Kochmessers gleitet notfalls durch das Holz und das tut sie ohne Quietschen und anderen gänsehautverursachenden Geräuschen, wie sie so gern entstehen, wenn scharfes über glattes streicht. Allein der Gedanke! Brrrrrr.

Holz und Wasser gehören aber auch zusammen. Holz saugt Wasser auf und arbeitet damit. Bei Holzschneidebrettern ist das nicht anders. Schneidet man frisch gewaschenes Gemüse, saftiges Obst oder Fleisch auf einem Schneidebrett aus Holz, dann gelangt unweigerlich Feuchtigkeit auf das Schneidbrett und damit ins Holz.
Auch beim Reinigen des Schneidebretts kommt dieses mit Wasser in Berührung.

Es quillt! Es verfärbt sich! Oh-je … Das ist normal bei Holz.

Und – ist das jetzt schlimm? Mit der richtigen Schneidebrett-Hygiene ist das gar kein Problem!

Schneidebrett aus Holz
So ein Schneidbrett aus Holz ist ein unverzichtbares Helferchen in der Küche! Es ist vor allem gut zu Kochmessern!

Ein Schneidebrett aus Holz ist nicht für die Ewigkeit!

Nein. Meine Erfahrung sagt mir, dass ich auch Gemüse und Fleisch auf einem Schneidebrett aus Holz verarbeiten kann. Ich spüle das Schneidbrett nach der Benutzung unter laufendem Wasser ab und trockne es dann mit einem Geschirrtuch ab. Den Rest erledigt die Luft.

Ok – das Schneidebrett “leidet” mit der Zeit. Es quillt u.U. an verschiedenen Stellen auf; Risse und Spalten öffnen sich und bieten Microorganismen einen lukrativen Lebensraum. Allein die Vorstellung vermag empfindlichen Küchengeistern die Freude an der Nutzung eines Schneidebretts aus Holz vergällen. Aber sollen wir daher auf Holzbretter zum Schneiden von Gemüse und Fleisch verzichten? Es ist nicht endgültig erwiesen, das der Gebrauch von rissigen Holzschneidebrettern ein Gesundheitsrisiko darstellt. Wie immer kommt es darauf an, welcher Studie man mehr Glauben schenken möchte. So schreibt man sogar den im Holz vorhandenen Gerbsäuren eine antibakterielle Wirkung zu. Schneidet man ins Holz, so werden die Gerbsäuren freigesetzt und beginnen den Kampf gegen etwaige Bakterien, welche in der Nachbarschaft vielleicht gerade ne Freßorgie feiern.

Das an vielen Stellen extra auf die “Verfärbungen” des Holzes viel Augenmerk gelegt wird verschließt sich meinem Geiste. Wieso, bitteschön, soll eine Verfärbung des Holzes von Bedeutung für die Nutzbarkeit eines Schneidebretts sein? Geht’s noch? Das ist doch normal. Ich kauf mir doch nicht ein Schneidebrett, um es dann in eine Vitrine meinen Besuchern zu zeigen und damit anzugeben! Ich will auf dem Schneidebrett schneiden, säbeln, hacken … Verfärbung als Gegenargument für den Kauf eines Schneidebretts aus Holz. Das ich nicht lache!

Kann man mit spezieller Pflege dem Schneidebrett ein längeres Dasein schenken? Ja – kann man, aber dazu gibt es dann in einem weiteren Artikel, der sich um die Hygiene bei Schneidebrettern kümmert.

Mein Holzschneidebrett ist schon ein wenig ramponiert. Also gehe ich davon aus, dass da auch die eine oder andere Bakterie ein sattes Dasein fristen wird. Übel geworden ist mir nach der Nutzung meines großen Schneidebrettes noch nicht. Alternativ könnte ich natürlich nach einem Schneidebrett aus Bambus Ausschau halten … aber das überlege ich mir noch mal. Ich mag meine Küchenmesser, und Bambus ist nicht unbedingt gut zu ihnen, wie ich in dem Artikel zum Bambus-Schneidebrett erkläre.

 

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