Rosmarin – Gewürzkraut zum Grillen und mediterran Kochen

Rosmarin

Rosmarin ist eigentlich ein immergrüner Strauch mit Nadeln; außerdem ist er ein klassisches Grillgewürz und wird in der mediterranen Küche oft verwendet. Wir haben seit unserem Umzug einen Rosmarin-Strauch direkt an der Terrasse stehen. Der Rosmarinstrauch ist unüberriechbar – Rosmarin verströmt einen sehr intensiven, aromatischen Geruch, der mich unweigerlich an Rosmarinkartoffeln erinnert, was mir das Wasser im Munde zusammenlaufen lässt.

Als Gewürz hatte ich ihn lange nicht in meinem Kochportfolio. Was der Koch nicht kennt, verwendet er nicht. Heute muss ich sagen, dass ich sehr gern auf Rosmarin zurückgreife. Ganz besonders betrifft das die griechische Küche. Hast du schon mal Rosmarinkartoffeln im Ofen zubereitet und dazu einfach nur Tzatziki genossen? Wenn ja, dann verstehst du meine Verzückung.

Verwendung von Rosmarin in der Küche

Du findest Rosmarin im Supermarkt oft in geschnittener Form. (Schau mal in das Gewürzregal!) Das bedeutet, dass vom Strauch lediglich die Nadeln enthalten sind und die wiederum grob zerkleinert.

Besser ist natürlich frisches Gewürzkraut. Verwendest du dieses, dann wirfst du einfach ein paar grob geschnittene Zweige ins Essen. Das hat zwei Vorteile: du hast wenige Vorarbeiten (waschen) und du kannst die Zweige vor dem Servieren einfach wieder rausfischen. Oder aber du trennst die Rosmarinnadeln vom Zweig und streust sie einfach so über das Futter. Diese Variante wird z.B. beim Kartoffelgyros angewandt.

Was auch sehr gut funktioniert: wirf ein paar Rosmarinnadeln in einen Mörser und beackere sie mit dem Stößel. Dabei bricht die Schale der Nadeln auf und dem Öl gelingt es besser, seine Wirkung zu entfalten.

Möchtest du Rosmarin verwenden, seinen Einsatz aber “tarnen”, so schneide die Rosmarinnadeln ganz fein klein. (Mache ich auch öfter. Aber nicht verraten, ja?)

Mit Rosmarin grillen

Beim Grillen kannst du das Gewürzkraut auch vortrefflich verwenden. Manche schwören darauf, ein paar Zweige auf die Grillglut zu legen und dann das Fleisch darüber zu brutzeln. Ich weiß nicht – ich habe das probiert und es hat fürchterlich gequalmt und gestunken. Ich konnte dieser Anwendung einfach nichts abgewinnen und setze es daher eher als Grill-Gewürz ein. Einfach ein paar Nadeln/Zweige in die Marinade geben und das Fleisch darin einlegen. Genial, sage ich da nur. Es harmoniert sowieso auf das vortrefflichste mit Fleisch; besonders mit Lammfleisch und Geflügel. Finde ich jedenfalls. Dabei musst du den Rosmarin nicht vor dem Grillen vom Fleisch kratzen – lass die Nadeln einfach drauf. Wer nicht darauf steht, kann sie dann immer noch selbst entfernen.

Mit Rosmarin kann man nicht nur gut Fleischgerichte verfeinern, er wirkt sich außerdem gut auf die Verdauung aus. Solltest du unter – pssst – Blähungen leiden, dann hilft die Verwendung von Rosmarin als Gewürz. Sozusagen vorbeugend!

Ich hatte es ja anfangs schon angedeutet: Rosmarin kommt aus dem mediterranen Raum. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Rosmarin auch in Gewürzmischungen vorkommt. Du kennst die berühmten Kräuter der Provence? Darin sind neben Rosmarin auch Thymian, Oregano, Majoran, Bohnenkraut und Lavendel enthalten. Weitere Zutaten können etwa Basilikum, Estragon, Fenchel, Kerbel, Lorbeer oder Salbei sein.

=> Rezepte mit Rosmarin

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