Indientopf – ein fruchtiges Curry

Indientopf - lecker Indisch essen

Dieses indische Rezept “Indientopf” ist für alle die es wirklich mal recht fremdländisch mögen. Kochen auf indisch – ich war neugierig darauf und bei der ersten Zubereitung eines indischen Kochrezepts sehr über die Zutaten verblüfft. Aber es hat sich gelohnt.

[Update 2016] Mit diesem Rezept begannen meine Gehversuche in der asiatischen Küche. Wobei “asiatische Küche” angesichts der Zutaten wohl ein wenig weit hergeholt ist. Das muss ich heute zugeben. Aber damals – es war um 1998 herum – erschien mir das Kochen mit Bananen, Äpfeln und Sojasauce als hinreichend, um von “exotischer Küche” zu sprechen. :)

Als Apfel empfehle ich Granny Smith oder Boskoop … Beides Apfelsorten, die durch einen säuerlichen Geschmack und festes Fruchtfleisch überzeugen.
Wenn Du die Dose Ananas besorgst achte darauf, dass Du die ungezuckerten erwischt.

Ok – dieser fruchtige Geschmack ist nicht jedermanns Sache. Und das Fruchtige kommt massiv zur Geltung. Dennoch kann ich den Indientopf uneingeschränkt empfehlen, wenn es mal absolut schnell gehen soll und dabei auch noch “mal was anderes”.

Ich habe dieses Rezept so belassen, wie ich es damals gekocht habe und dies auch so zwei, drei Mal wiederholte. Inzwischen koche ich viel öfter asiatisch und Currys stehen in veganer und nicht-veganer Ausführung immer wieder mal auf dem Speiseplan.

Indientopf – ein fruchtiges Curry

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Rezept von Jörg Dutschke Gang: AsiatischKüche: IndischSchwierigkeit: leicht
Portionen

4

Portionen
Vorbereitung

30

minutes
Kochzeit

40

minutes
Zubereitungszeit

0

Minuten

Dieses indische Rezept ist ein sehr schneller Leckerbissen, der allemal ein überraschtes “Oh – lecker” entlocken kann.

Zutaten

  • 500 g Putenbrust

  • 1 EL Sojasauce

  • 1 EL Currypulver

  • 1 Tasse Fleischbrühe

  • 200 g Curry Gewürzketchup delikat

  • 1 Zwiebel

  • 1 säuerlicher Apfel

  • 2 Bananen

  • 1 Dose Ananas

  • Salz

Anweisungen

  • (5min): Die Putenbrust wie Geschnetzeltes in kleine Streifen oder wie Gulasch in Würfel schneiden.
  • Die Zwiebel kleinschneiden, den Apfel schälen und würfeln, die Bananen schälen und in Scheiben schneiden, die Ananas-Dose öffnen, die Brühe vorbereiten …. jetzt steht dem schnellen Kocherlebnis nix mehr im Wege:
  • (3min): Das Fett erhitzen, die Putenfleischwürfel darin anbraten. (Ob das Fett heiß ist prüft man am Besten mit mit einer Messerspitze Wasser, die man in das Fett gibt. Wenns richtig schön brutzelt, dann ist das Fett ok … )
  • (4min): Zwiebel- und Apfelwürfel zugeben und zusammen garen.
  • (4min): Mit Brühe ablöschen und das Currypulver einstreuen. Kurz anschwitzen und mit Curry Gewürzketchup und Ananassaft auffüllen.
  • (3min): Alles erhitzen, Ananasstücke und Bananenscheiben dazu geben und durch leichtes Umrühren unterziehen.
  • (1min): Sojasauce zugeben und ein wenig ziehen lassen. Nach Geschmack salzen.

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Hauptsache es schmeckt …

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Erstaunlich, dass zuletzt gesalzen wird. Und noch erstaunlicher: Im Grunde genommen benötigt man das Salz nicht. Es schmeckt bereits so hervorragend. Wer befürchtet, daß man nach diesen Zutaten eine fruchtige Soße erhält wird eines besseren belehrt, denn durch den Curry-Einsatz entsteht ein wunderbarer Geschmack.

Fazit: Der Indientopf – Dieses indische Rezept ist ein sehr schneller Leckerbissen, der allemal ein überraschtes “Oh – lecker” entlocken kann.

Wem das noch nicht genug auf dem Teller oder in der Schüssel ist, der kann dazu sehr gut Reis kochen.

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