Kartoffelcurry mit grünen Bohnen

Kartoffelcurry mit grünen Bohnen

Dies ist ein Kartoffelcurry, welches durch die verwendeten Gewürze und durch die brutale Einfachheit zu glänzen vermag. Knappe 60 Minuten habe ich dafür gebraucht – inklusive Kartoffeln schälen. Die Küche duftet bei der Zubereitung wie ein indischer Gewürz-Shop und das, was am Ende dabei heraus kommt, schmeckt einfach irre gut.

Ich werde am Ende versuchen, die ersten Kommentare der Mitesser zu rekonstruieren. Ich fand das so faszinierend, dass ich dir das nicht vorenthalten mag.

Kartoffelcurry mit grünen Bohnen

19. August 2018
: Vier gute Esser werden geradeso davon satt
: 15 min
: 35 min
: 60 min
: sehr leicht

Die Gewürze machen's. Vor allem das Anbraten der Gewürze ist wichtig. Der Rest ist einfacher als einfach!

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Ingredients
  • 1,5kg Kartoffeln (1 Säckchen)
  • 250g grüne Bohnen
  • Öl
  • 1 kleine Chilischote (grün, frisch)
  • 1 EL Kreuzkümmel
  • 1 EL Kurkuma
  • 0,5 EL Garam Masala
  • Salz
  • 2 Zehen Knoblauch
Directions
  • Step 1 Knoblauch fein würfeln
  • Step 2 Kartoffeln schälen, waschen in schmale Scheiben schneiden
  • Step 3 Chilischote entkernen und klein schneiden
  • Step 4 Öl in der Pfanne erhitzen
  • Step 5 Die Gewürze, Knoblauch und Chili darin ca. 30sec anbraten
  • Step 6 Kartoffeln dazu kippen und gut mit dem Gewürzöl vermischen
  • Step 7 Deckel drauf un 15min brutzeln lassen. Nach der Hälfte der Zeit – wenden
  • Step 8 Bohnen dazu kippen und unterheben
  • Step 9 10min brutzeln lassen.
  • Step 10 Deckel weg und 5min bei voller Hitze braten.
  • Step 11 Mit Salz würzen.

Kartoffelcurry – ein paar ausführlichere Hinweise

Die schiere Einfachheit macht dieses Rezept zum Kandidaten für die Regelmäßigkeit. Kartoffeln sind schnell beschafft. Grüne Bohnen gibt’s dank TK immer. Und die Gewürze – naja, die Gewürze hat man eh immer da. Jedenfalls ich sehe zu, dass ich stets genügend Kreuzkümmel, Kurkuma und Konsorten vorrätig habe.

Und mit diesen recht bescheidenen Mitteln soll ein richtig gutes und schmackhaftes Essen gelingen?

Das tut es. Das große “Geheimnis” hinter diesem Rezept ist das Anbraten der Gewürze. Es mutet immer ein wenig merkwürdig an, wenn man Öl in der Pfanne richtig erhitzt und dann erst einmal Gewürze in das Fett löffelt. Das schöne an diesem Vorgehen ist die immense Duftexplosion, die damit einhergeht. Jedes Mal auf’s neue ein Hammer!

Den Knoblauch musst du nicht fein schneiden. Es reicht ebenso, wenn du den zu den Gewürzen presst, während diese braten. Eine gute Knoblauchpresse leistet dir dabei sicher hervorragende Dienste.

Chili bringt die Hitze in das Kartoffelcurry

Als Chili-Schoten hatte ich grüne Jalapenos zur Verfügung. Ich nahm nur eine davon, immerhin sollten auch nicht ganz so scharfe Esser ein Abendessen haben. Wichtig ist nur, dass du die Jalapenos entkernst. Dabei schneidest du auf einem Schneidbrett zunächst den Strunk der Schote ab. Anschließend schneidest du die Schote der Länge nach auf und klappst sie einfach auf. Jetzt kannst du ganz einfach die Kerne entfernen und notfalls das Innenleben der Chili-Schote ausschaben.

Pro-Tipp

Vergiss um Himmels Willen nicht, dir nach der Verarbeitung der Chili-Schote die Finger zu Waschen! Wirklich. Ich musste mich kurz danach mal eben am Hals kratzen und hatte noch 2 Stunden später das Gefühl, die Stelle brenne ganz lustig vor sich hin. Und das war nur der Hals! Wirklich “Spaß” kommt erst dann richtig auf, wenn du dir mit “Chili-Fingern” mal eben eine Träne aus den Augen wischt … Achtung: das war Ironie!

Du brauchst für dieses Kartoffelcurry-Rezept und diese Menge Kartoffeln auf jeden Fall eine wirklich große Pfanne mit Deckel. Die Pfanne sollte so 34-36cm Durchmesser haben. Und den Deckel braucht’s wirklich, denn so bekommst du Kartoffeln und Bohnen schneller “weich”. Ob die Kartoffeln weich sind, findest du am Besten raus, in dem du eine kostest. Viele nehmen Zahnstocher, Streichhölzer oder ähnliche Hilfsmittel. Wenn du damit in die Kartoffeln stichst, merkst du schnell, ob diese weich sind oder nicht. Du merkst es auch, wenn du eine probierst. Glaub mir, ich mache das schon immer so!

Die Meinungen zum Kartoffelcurry

Ich hatte es eingangs ja versprochen, kurz die ersten Wortmeldungen am Tisch wiederzugeben. Nun … hier kommen sie:

Ich: “Ich hoffe, es schmeckt euch.”

Die Antworten …

“Boah.”

“Lecker. Also … hmmmmmm … Genial.”

“Das … müssen wir definitiv noch mal machen. Defini.. mpfhh”

Damit ist dieses Essen mehr oder weniger geadelt! Das es komplett vegan gekocht ist, verhilft ihm natürlich zu einer leichteren Anerkennung. Dazu kann ich mir sehr gut einen Dipp aus Joghurt, schwarzen Senfkörnern und weiteren Gewürzen vorstellen.

Tipp für Nicht-Veganer

Gebratene Fleischbällchen – bei denen du darauf achtest, die gleichen Gewürze wie beim Curry zu verwenden!

Wenn du auf Kartoffelgerichte stehst, versuche unbedingt auch mal die provenzalischen Kartoffeln oder Jamie Olivers Bombaykartoffeln!


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