Kohlrabi-Curry-Salat

Kohlrabi-Curry-Salat mit Hähnchenbrust

Dieser Kohlrabi-Curry-Salat ist eine echte Alternative zum allgegenwärtigen Kartoffelsalat oder Nudelsalat. Salat aus Kohlrabi herstellen? Wie bitte? Ich habe sicherlich nicht schlecht gestaunt, als ich über das Rezept beim Stöbern nach “low carb”-Rezepten war. Allerdings bekommt irgendwas mit Curry sofort einen fremdländischen Touch und schreit danach, ausprobiert zu werden. Zumal es Familie nach Salat war – egal welcher. Nur kein Kartoffelsalat. Nur kein Nudelsalat. Aber ein schnöder Blattsalat war mir zu wenig. Deshalb kam mir das Rezept für diesen Kohlrabi-Curry-Salat gerade recht.

Hab ich es bereut, diesen Salat zuzubereiten? Nein! Der Salat ist geschmacklich ein Burner und ich werde ihn wieder machen. Besonders zu Grillgelegenheiten. Ich kann dir dieses Grillsalat-Rezept nur empfehlen. Auch “zum mitbringen”, wenn du mal wieder eingeladen bist. Ein “Ohhhh” und “Ahhhhh” und “Wow” und “Verdammt schmeckt das gut. Was zur Hölle ist das?” bekommst du damit sicher hin!

Hier die Quelle für das Rezept:

Kohlrabi-Curry-Salat zubereiten

Ich hatte 4 Kohlrabi erstanden, habe für den Salat aber nur drei genommen, weil ich nicht abschätzen konnte, ob der Salat munden oder ein Fauxpas werden würde. Immerhin betrat mit diesem Kohlrabi-Salat absolutes Neuland. Und bevor ich zuviel Lebensmittel zu Tode verarbeiten würde, griff ich vorsichtiger zu. Ich hätte mir das auch sparen können, denn – wie schon gesagt – der Salat ist echt mal was anderes (köstliches)!

Kohlrabi verarbeiten

Schäle die Kohlrabi, konvertiere sie zu Scheiben und diese wiederum zu Würfeln. Auf diese einfache Formel lässt sich die Behandlung der Kohlrabi reduzieren. Ein Kochmesser und ein Schneidebrett leisten dir dabei unschätzbare Dienste.

Die Kohlrabi-Würfel und ein, zwei Handvoll TK-Erbsen finden sich anschließend in einem Kochtopf wieder. Zusammen mit Gemüsebrühe. Du bringst alles zum Kochen und lässt es dann sacht für 8-10min köcheln.

Paprika, Zwiebel und Frühlingszwiebeln

Die Zwischenzeit kannst du dir damit vertreiben, die Paprika auszuweiden und in kleine Stücke zu zerteilen. Die rote Zwiebel (rot für das Auge!) entkleidest du und schneidest sie in kleine Stückchen.

Ich hatte noch zwei halbe Frühlingszwiebeln vom Vortag, die ich in schmale Ringe schnitt. Im Nachhinein würde ich es eher bevorzugen das grüne Zeug der Frühlingszwiebeln zu benutzen. Für das Auge gibt das noch nette Nuancen in dem Salat. Das Grün der Erbsen ist zwar auch ok, aber grüne Ringe wären auch fein gewesen.

Diese Zutaten kippte ich in eine große Schüssel.

In des war der Kohlrabi und die Erbsen lange genug im Kochwasser. Ich kippte alles durch einen Salatseiher und stellte diesen zum Abkühlen beiseite. Ich denke, ich habe so 20min gewartet, bis das nicht mehr so dampfte.
Und zack – wanderten Kohlrabi und Erbsen zum Rest in die Schüssel.

Zeit für die Salatsauce

Eigentlich sind wir ja fast schon fertig. Es fehlt aber noch das “Dressing” und das hat es in sich.

In eine Schüssel oder einen anderen geeigneten Behälter löffelst du den Joghurt. nimm am besten gleich 4 große Löffel. Löffel nun das Curry-Pulver dazu. Ich habe bestimmt 1,5 EL davon in der Schüssel gehabt, weil mir einiges einfach zu viel aus der Dose purzelte. Egal. Völlig egal.

Überraschenderweise hatten wir tatsächlich hellen Balsamico im Haus. Ein Esslöffel davon wandere ebenfalls ins Dressing.

Eine Prise Zucker versenkte ich ebenfalls in der Schüssel bevor ich mit dem Schneebesen alles verrührte, um diese dicke Masse dann über den Salat in der Schüssel zu verteilen.
Mit dem Löffel vermischte ich alles untrennbar, bevor ich mich daran erinnerte, es vielleicht mal mit etwas Salz und Pfeffer zu versuchen.

Obacht: sei bei diesem Schritt vorsichtig und kippe zunächst einmal nicht allzu enthusiastisch Salz und Pfeffer in den Salat. Das Zeug ist nicht wieder rauszubekommen! Schmecke weise und geduldig ab. Die Gefahr dabei soll nicht verschwiegen werden: das schmeckt so gut, dass du in die Versuchung gerätst, einfach weiter “abzuschmecken”.

Das Finale: Kohlrabi-Curry-Salat

Ähm … das Finale war ja schon. Der Kohlrabi-Curry-Salat schmeckt auch, wenn er noch leicht warm ist. Noch besser wird er, wenn er kühl lagert und “zieht”. Ich kann also die Empfehlung aussprechen, den Salat rechtzeitig zuzubereiten. Sollte es mal “bressieren”, ist er warm immer noch sehr gut. Als “Beilage” zum Salat gab es für mich leckere Hähnchenbrust, die ich auch mit einem Hauch Curry gewürzt hatte. 

Ein Salat aus Kohlrabi … mit Curry … Ich kann mich nicht erinnern, so einen Salat mal beim Grillen und auch sonst probiert zu haben. Doch ab jetzt gehört der Salat zum Repertoire … und wird wohl so manche Grillparty beglücken!

Kohlrabi-Curry-Salat

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Rezept von Jörg Gang: Vegan/Vegetarisch, Salat, PartyKüche: GriechischSchwierigkeit: leicht
Portionen

6

Portionen
Vorbereitung

10

minutes
Kochzeit

15

minutes
Zubereitungszeit

25

minutes

Der Kohlrabi-Curry-Salat ist eine klasse Beilage für Fleischgerichte und beim Grillen!

Zutaten

  • 3 Kohlrabi

  • 50 g TK-Erbsen

  • 1 rote Zwiebel

  • 1 rote Paprika

  • 2 Frühlingszwiebel

  • 4 EL Griechischer Joghurt

  • 1 EL heller Balsamico-Essig

  • 1 Prise Zucker

  • 1,5 EL Curry

  • Salz

  • Pfeffer

Anweisungen

  • Kohlrabi schälen und in Würfel schneiden
  • Kohlrabi zusammen mit den Erbsen 10min kochen
  • Abkühlen lassen
  • Zwiebel hacken, Paprika klein schneiden, Frühlingszwiebel in schmale Ringe schneiden, zu den abgekühlten Kohlrabi und Erbsen schütten
  • Joghurt mit dem Rest der Zutaten vermischen und über die das Gemüse verteilen. Gut vermischen und weiter kühlen lassen.

Kochst du das Rezept nach?

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Hauptsache es schmeckt …

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